Traumhaus Planung am PC

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Als zukünftige Besitzer eines - oder DES - Traumhauses kommt es nicht selten darauf an, dass die Zeitspanne zwischen Planung und Bauabschluss schlank gehalten werden kann. Darum ist es wichtig, dass man sich schon in der Planungsphase konkrete Gedanken macht, wie soll das Traumhaus real ausschauen. Optimal ist es, liegen diese Planungsgedanken in visualisierbarer Form vor. Dazu muss man Architektur studiert haben? Nein, das muss man nicht mehr! Durch die gesamte Range der Preisklassenmöglichkeit gibt es Software am Markt, mit der man auch als Laie sein Haus so planen kann, dass es eine Fertighausfirma, ein Bauübernehmer oder ein Architekt den Plan umsetzen kann. Welche Programme sind empfehlenswert?

Welche Software-Lösungen zur Planung des Traumhauses lohnen sich?

Um eine Sache sofort vorweg zu nehmen: Nicht wenige der angebotenen Programme zur Planung des Hausbaus sind für den Laien vollkommen ungeeignet. Da muss man schon technischer Zeichner, CAD-Kundiger oder Architekt sein, um die umfangreichen Funktionen bedienen zu können. Aber es geht zum Glück auch anders und es gibt eben auch Programme, die sich selbst von Laien - die etwas PC-Verständnis und möglichst den Umgang mit Programmen wie Word und Co mitbringen - bedienbar sind. Und genau die schauen wir uns einmal an.

Architekt 3D Ultimate

Architekt 3D Ultimate ist ein Programm, das für den Hobby-Planer eigentlich keinerlei Wünsche offen lässt. Es wird Wert auf allergrößten Komfort für die Anwender gelegt und man arbeitet mit einzelnen Stockwerken, nicht mit eher komplizierten Layern. Haus planen, Wohnung renovieren, Haus oder Wohnung einrichten - alles kein Problem. Sogar der Garten lässt sich kinderleicht gestalten. Und das Gute ist, das geplante Objekt lässt sich am Ende wunderbar als 3D Modell auf virtuellem Weg präsentieren. Sehr fein ist dabei, dass das Programm ein Kalkulationswerkzeug enthält, mit dem man die Übersicht behält, was das Objekt am Ende circa kosten wird. Planen kann jeder - besonders gut wild drauf los - aber dabei das Budget im Auge zu behalten ist oft unbezahlbar und das kann dieses Programm erstklassig. Erstklassig ist dann auch der Preis, denn ein so umfangreiches Programm gibt es nun einmal eher nicht kostenfrei und darum muss man als Häuslebauer im Mittelwert 120 Euro für das Produkt auf den Tisch (des geplanten) Hauses legen.

meinHausplaner

Eine Stufe günstiger wird es dann mit dem Programm meinHausplaner, denn für das Programm werden im Schnitt 37 Euro fällig. Im Programm sind bereits 100 komplette Häuser im 3D-Format hinterlegt, die sich von Ihnen beliebig verändern lassen. Natürlich können Sie auch freie Grundrisse erstellen, aber wozu, wenn man schon erstklassige Objekte hat, die man flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann? Die Bedienbarkeit ist einfach und eine Wand lässt sich bereits mit zwei simplen Mausklicks setzen - schneller geht es kaum noch. Umfangreiche Bibliotheken erlauben es dem häuslebauenden Nutzer, aus schier endlos wirkenden Türen, Fenstern und Einrichtungsgegenständen wählen zu können. Die Bemaßung ist automatisiert, damit die Quadratmeter vom Rechner ausgeworfen werden. Auch das Kalkulationsprogramm ist sehr umfangreich und zeigt die Mengen an, die benötigt werden - zum Beispiel Türen oder Fenster oder Steckdosen.

3D-Wunschhaus-Architekt 8 Plus

Nochmals günstiger wird es beim Programm 3D-Wunschhaus-Architekt 8 Plus, das sich für rund 20 Euro erwerben lässt. Auch hier stimmt im Grunde das Leistungsspektrum für den Hobbyarchitekten. Die Bibliothek enthält viele 2D- und 3D-Modelle, die sich recht einfach im Objekt platzieren lassen. Der Walkthrough-Modus ist optisch ansprechend und auch sonst lassen sich nur wenige Hindernisse im Programm finden. Wer allerdings gerne informiert wäre, was er für Materialen zahlen muss und wie das Objekt kalkulatorisch aufgestellt ist, muss Abstriche machen. Doch unter dem Strich muss man sagen, für den Kurs ist das immer noch ein sehr ansprechendes Programm zum Planen des Hauses.

Freeware: 3d Haus-Planer

Ganz kostenfrei wird es beim 3d Haus-Planer und ja, selbst der liefert im Grunde annehmbare Ergebnisse. Ohne jede Vorkenntnis lassen sich 3D Elemente setzen, Wände ziehen, Türen aussparen oder das Dach planen. Und auch eine Bibliothek gibt es, mit der Möbel, Bäder oder E-Geräte in den Plan integriert werden. Ein Video dokumentiert den Gebrauch und wer das aufmerksam anschaut, der bedient das kostenfreie Programm in kurzer Zeit fehlerfrei. Kalkulation der Preise? Fehlanzeige, aber durch etwas müssen sich kostenpflichtige Programme ja auch rechnen.

Welche Software ist es nun?

Beim Programm meinHausplaner stimmt einfach alles. Die vorinstallierten 100 Häuser decken alles ab, sie lassen sich beliebige modifizieren, die Bedienung ist "narrensicher" und der Preis passt!

 

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